Afghanistan
ISAF Kabul & die Welt ~
Lagebild
by Eday.cc ~
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| Finale Mission |
Italien |
Spanien |
| Niederlande |
Daenemark |
Pakistan |
| Op. Mostharak |
Klein Kunduz |
Attentate |
Lagebild sammelt kurze Notizen zu Turning Points,
Sichtbar werdenden LangzeiT -
Trends und
Chronika
zum 9-11 Protektorat Afghanistan, seiner Besetzung
durch ISAF, Enduring Freedom und weiteren Playern
sowie sich wandelnden Situationen an deren Heimatfront.
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Dient
hierbei insbesondere als verlinkbare Quelle fuer
andere Formate von Nu10J
~ Sozialnetz
die in ihren
Artikeln so von der Notwendigkeit entlastet werden,
fuer Leser.ly kommender Jahrzehnte solche aktuellen
Ereignisse erklaerend einzuflechten.
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Lagebild fuer den
Monat Februar 2010 :
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ISAF
wartet auf angefordertes Frischfleisch
aus den "Entsender - Staaten".
Manche lassen sich Zeit.
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Anderen
tritt die Gefahr allzu deutlich vor Augen, das es
sich bei der "Finalen Mission zum Abzug" im Rueckblick
der Historiker vermutlich entweder lediglich um das Cover
fuer ein Debakel a la Somalia handeln wird oder um eine
"Vietnamisierung" des Krieges analog zu den immer neuen
Propaganda
:
Runden der 60er Jahre in
denen gesteigerte
Truppenzahlen der USA die Uebergabe des War.biz an
Einheimische flankierend absichern sollten.
Nie stieg die Zahl der entsandten amerikanischen Soldaten
und der aus Flugzeugen ueber Indochina abgeworfenen
Bomben so drastisch an wie zu Zeiten der lauthals ver-
kuendeten "Vietnamisierung".
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Zugleich
begannen wohlhabende Vietnamesen das Land
zu verlassen und suchten nach Wohnsitzen im Ausland.
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Im
Februar 2010 trifft der Ruf nach weiteren Rekruten
lediglich in Italien auf offene Ohren, wo der Minister
fuer den Kriegsfall Ignatiew La Russa begeistert sein
loyales Engagement fuer eine starke & energische
NATO unter Beweis stellen will.
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Auch
Spanien bleibt trotz der Erfahrung des 11. Maerz
2004 erstaunlich loyal in der Kabuler Kriegskoalition.
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Anders
in Daenemark und den Niederlanden
:
In diesen Staaten kommt es zu schweren Krisen in den
Regierungen. Koalitionen brechen an der Frage nach
Aufstockung der Anzahl von ihnen entsandter Soldaten
auseinander, das Informations
:
Management
des Kabinetts
ueber die realen Risiken dieser Politik wird als zu des-
informierend und den Regeln der Demokratie Hohn
sprechend von immer mehr Angehoerigen der Elite
angeprangert.
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In
beiden Parlamenten stellt sich die Frage, ob die
Premierminister nach Verlust ihrer bisherigen Partner
neue Mehrheiten durch massivere Einbeziehung von
Parteien dezidierter Rechtsideologen herstellen sollen.
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>
Geert Willers in Den Haag +
Die fremdenfeindlichen Rechtskonservativen in Kopenhagen.
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Mitsamt
dadurch aufkeimender Fragen nach der Wirkung
eines solchen Schrittes auf das Wahlvolk in dem so der
Wunsch nach Abloesung dieser Konstellation manifest
werden und zu den Urnen mobil machen koennte.
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In
Berlin steht das Massaker am Kunduz
-
Fluss im
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Vor einem Unter-
suchungs
:
Ausschuss im Bundestag
verteidigt der
Oberst Georg Klein seinen "My Lai
~ Befehl"
damit,
dass er in Zeitnot gehandelt habe.
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Damit
deckt er das politische Establishment, das in den
Wochen vor der gezielten Exekution von 142 Schaulustigen
bei zwei im Schlamm festgefahrenen Tanklastwagen
mit erheblichem rhetorischen Aufwand nach robusterem
Vorghehen der Bundeswehr in Afghanistan verlangt hatte.
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Das
Deutsche Militaer duerfe sich in Kunduz, Faisabad
und Masar i Sharif nicht laenger als Weichei
-
Kompanie
ohne echten Kampfeswillen praesentieren.
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Insbesondere
in der Frage des schnellen Daumens am
Abzug auch ohne Situation akuter Verteidigung wollte
die politische Fuehrung seit langem mehr Blut sehen.
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Derweil
entwickelt sich der "finale Einsatz" in der Provinz
Helmand zuum Desaster. Die Taliban weichen den ein-
marschierenden Truppen der ISAF geschickt aus, waehrend
diese den Offenbarungseid ihrer "Afghanisierung" leistet.
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Denn
die Operation "Mostharak" bzw. "Muschtarak"
erweist sich als Kill
~ Machine,
der fast jeden Tag lediglich
dutzende zivile Bewohner der Provinz zum Opfer fallen.
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Und
immer wieder lassen die die Ursachen darauf zurueck
fuehren, dass die Kommunikation mit den einheimischen
afghanischen Truppen nicht funktioniert.
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Pakistan
wiederum verschafft sich durch die Verhaftung
von Leadern der Taliban einen besseren Platz am Tische
der Verhandlungen die zeitgleich mit dem Kriegsgegner
angestrebt werden. Denn laengst geht niemand mehr davon
aus, dass die Strategien zur Befriedung schon bald nicht
um eine Koalition von Kabul.gov mit den Taliban herum
kommen wird. Fuer diesen Fall besitzt Praesident
Zardari
in Islamabad nun ein Faustpfand in Gestalt der dann frei
zu lassenden Gefangenen mit hohem Status unter den
Taliban.
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Derweil
geraten die Staaten Europa's unter den Pflug einer
neuen Welle terroristischer Attacken, die Vergeltung fuer
das Massaker am Kunduz - Fluss und ein Ende der Inter-
vention am Hindukusch zum Ziel haben.
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Hierbei
werden mit Mitteln moderner Guerilla
:
Kriegs-
fuehrung vor allem Verkehrsmittel angegriffen.
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Linienbusse
gehen in Flammen auf, Eisenbahnen entgleisen
und kollidieren wie in Halle zwischen Brakel & Waterloo
@ Belgien am zentralen Knoten der
High Speed Netze.
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Und
auch Reisebusse befinden sich wieder im Focus,
weil diese Soft
:
Targets nicht gesichert
werden koennen
und Attacken mit Blendwaffen welche die Fahrer der
Individual -
Fahrzeuge
auf die Bremse treten oder aus-
scheren lassen vor Gericht enorm schwer zu beweisen sind.
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Zudem
verdichten sich Informationen ueber einen bevor
stehenden Angriff auf Bueros zur Arbeits
:
Vermittlung weil
diese den Militaers Gelegenheit fuer Rekrutierungen bieten.
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Pub
of : 25.02.2010 ~
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URl
of :
Eday.cc/Lagebild/Afghanistan/EYL-Afgh.ISAF.2010_02.html ~
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